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Es ist komisch, wenn einem klar wird, dass ein Ziel, das man die ganze Zeit vor Augen hatte, plötzlich nicht mehr existiert. Es ist schwer, aus diesem Denken auszubrechen, dieses Denken zu löschen und sich damit abzufinden, dass man halt jetzt einfach so weiter leben wird... ohne ein bestimmtes Ziel. Man macht halt weiter und wird irgendwann, irgendwie, irgendwo ankommen. Ich fühle mich ziellos... richtungslos... irgendwie bin ich vom Weg abgekommen und muss jetzt versuchen, diesen wiederzufinden. Und diesmal wird es mein eigener sein! Ich werde mich nicht von anderen beeinflussen lassen. Ich werde nicht tun, was andere von mir wollen und erwarten. Ich werde nicht versuchen, jemand anderes zu sein für Leute, die mich nicht akzeptieren können, so wie ich bin. Merkwürdig, dass einem das manchmal gar nicht auffällt, dass man langsam, langsam anfängt sich für den anderen zu verbiegen und sich am Ende am Besten auch noch einbildet, dann man ja schon immer eigentlich so sein wollte, dass es der eigene Wunsch war... Ich glaube, ich war bereit, einen viel zu hohen Preis für Anerkennung und Fürsorge, für Liebe und Sicherheit zu bezahlen. Ich war viel zu sehr bereit, mich hinzugeben und mich aufzugeben, damit meine Bedürfnisse gestillt wurden. Ich hoffe, diesen Fehler werde ich nicht wieder tun.
30.5.07 19:19
 


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